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Über die Patientenstelle

Wir bieten im Einzelfall Unterstützung in sämtlichen Anliegen im Sozial- und Gesundheitswesen.


Wir engagieren uns für eine partnerschaftliche Stellung der Patientinnen und Patienten im Gesundheits- und Sozialwesen, für mehr Transparenz und Verbesserungen, für Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen sowie in der Gesetzesarbeit.

Aktuelle Themen

Nichtanerkennung als Berufskrankheit von Covid-19 und Long Covid (Post-Covid-Syndrom) – Das Gesundheitspersonal wird hängen gelassen

Eine Covid-19 Erkrankung und das Post-Covid-Syndrom wird nur unter bestimmten Bedingungen als Berufsunfall gewertet. Betroffene müssen restlos beweisen, dass sie sich bei der Arbeit mit Covid-19 infiziert haben. Ein schwieriges Unterfangen. Die Anerkennung als Berufskrankheit setzt voraus, dass ein viel höheres Risiko besteht, an Covid-19 zu erkranken, als beim Rest der Bevölkerung. Sinnvollerweise sollte bei den folgenden drei Kriterien eine positive Antragsprüfung erfolgen. Der Kontakt mit einem Sars-Cov2-Infizierten im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit. Relevante Krankheitserscheinungen und ein positiver Nachweis des Virus. Entsprechend wären auch die Langzeitfolgen mitversichert.

 

Bei der Patient*innenstelle Zürich häufen sich Fälle, in denen Versicherer die Erkrankungen als Berufskrankheit abgelehnt haben Betroffene Personen leiden in der Folge an Repressalien durch Versicherer (Bspw. Franchise, Selbstbehalt bei Medikamenten usw.). Die Patient*innenstelle empfiehlt Covid-19-Infektionen unverzüglich dem Arbeitgeber, respektive der Unfallversicherung zu melden.

 

Brigitte Röösli (SP Effretikon) hat in Zusammenarbeit mit der Patient*innenstelle Zürich eine Anfrage beim Regierungsrat Zürich eingereicht, die zum Ziel hat, die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Anerkennung als Berufskrankheit zu erfahren. So wäre interessant zu wissen, welche Möglichkeiten der Regierungsrat sieht den Missstand kantonal aber auch national zu beheben und die erkrankten Mitarbeitenden finanziell abzusichern.

 

Die Patient*innenstelle Zürich unterstützt ihre Mitglieder und Interessent*innen bei solchen Fargestellungen. Ab sofort haben alle interessierten Personen die Möglichkeit ihren Beratungstermin online zu buchen. Ob eine Vor-Ort-Beratung, einer telefonischen Auskunft oder ganz neu auch eine Live-Beratung per Videochat. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

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Medienmitteilung: Flavia Wasserfallen ist neue Präsidentin des Dachverbands

Flavia Wasserfallen ist Präsidentin des Dachverbandes Schweizerischer Patientenstellen

Die Delegierten der Dachverbandes Schweizerischer Patient*innenstellen (DVSP) haben Nationalrätin Flavia Wasserfallen zur Präsidentin des DVSP gewählt. Die Delegierten schätzen sich glücklich, auf eine Frau zählen zu können, die sich kompetent und engagiert für die Interessen der Patientinnen und Patienten einsetzt. Dank ihres grossen Netzwerks wird Flavia Wasserfallen die Anliegen der Patientinnen und Patienten nachhaltig in das Parlament und in die Bundesverwaltung tragen können. Die Bernerin tritt die Nachfolge von Erika Ziltener an, welche eine Pionierrolle bei der Entwicklung der Patientenorganisationen in der Schweiz gespielt hat.

Flavia Wasserfallen ist die neue Präsidentin des Dachverbandes Schweizerischer Patient*innenstellen. Sie wurde an der Delegiertenversammlung vom 19. Januar 2021 einstimmig gewählt und tritt die Nachfolge von Erika Ziltener an, einer Pionierin der Interessenvertretung von Patientinnen und Patienten in der Schweiz. Simone Abt (BS), Prof. Karin Fattinger (ZH), Nationalrat und Vizepräsident des DVSP Baptiste Hurni (NE), Claudia Malaguerra (TI), Peter Wohnlich (TG) und Simon Zürich (FR) wurden in den Zentralvorstand wiedergewählt.

Die Amtsübernahme von Flavia Wasserfallen als Präsidentin ist eine hervorragende Nachricht für den DVSP. Als Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats ist sie mit der Gesundheitspolitik bestens vertraut und hat sich stets für die Interessen der Patientinnen und Patienten eingesetzt. "Ihr grosses Engagement für die Patientinnen und Patienten und ihr menschliches und pragmatisches Vorgehen haben uns überzeugt", erklärt Prof. Karin Fattinger, die Vertreterin der Patient*innenstelle Zürich im Zentralvorstand. „Auch ihr grosses Netzwerk im Parlament und in der Bundesverwaltung sind wichtige Argumente, um die Interessen der Patientinnen und Patienten optimal zu vertreten“.

Es gibt in der Tat viele Herausforderungen für die Schweizer Patientinnen und Patienten und ihre neue Präsidentin. "Die aktuelle Pandemie zeigt einmal mehr, dass die Patientinnen und Patienten das schwächste Glied im Gesundheitssystem sind", sagt Nationalrätin Flavia Wasserfallen. „Meistens sind sie nicht vertreten und werden kaum gehört“. Ausserdem stehen wichtige Veränderungen an: das Elektronische Patientendossier, Massnahmen zur Kostenkontrolle, die Qualitätsreform etc. Mit der neuen Präsidentin ist der DVSP ideal positioniert, um sich bei all diesen wichtigen Themen im Interesse der Patientinnen und Patienten zu engagieren.

Für weitere Informationen:

Flavia Wasserfallen                                                               Baptiste Hurni
Präsidentin                                                                           Vizepräsident
079 351 67 52                                                                       079 985 88 82

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Medienmitteilung: Geplante Operation wegen Corona-Krise verschoben

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