„Krank und nicht mehr ausgeliefert“

Datum: 
Donnerstag, 12. September 2019 - 15:00
Veranstaltungsort: 
gRaum
Adresse: 
Florastrasse 49, 8610 Uster

DAS LEBENSENDE IST POLITISCH

Weshalb die Selbstbestimmung am Lebensende wichtig ist – und was die SP dafür tut, sie zu stärken.

Wer garantiert mir, dass mein Wille am Ende meines Lebens wirklich geschieht?
Bekomme ich auch in heiklen Situationen, was ich medizinisch benötige?
Und gilt dies auch im hohen Alter?
Oder muss ich eher fürchten, dass Therapien durchgeführt werden, die ich eigentlich ablehne?
Wie weit geht mein Recht, mir beim Sterben helfen zu lassen?
Und wie sicher kann ich sein, in den letzten Lebensphasen alle Entscheidungen frei von Druck fällen zu können und nicht das Gefühl haben zu müssen, anderen zur Last zu fallen?

Es sind viele Fragen, die sich rund um das hohe ethische Gut der Selbstbestimmung am Lebensende drehen. Im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zeigen wir auf, wo die aktuellen Herausforderungen liegen und was aus sozialdemokratischer und aus ethischer Sicht verlangt ist, damit wir in der letzten Lebensphase auch weiterhin die Wahl haben – statt uns dem Diktat der Ökonomie und des Machbarkeitsstrebens in der Medizin unterwerfen zu müssen.

Donnerstag, 12. September 2019, 15 Uhr

gRaum
Florastrasse 49
8610 Uster

Mit:
Erika Ziltener (Präsidentin Dachverband Schweizerischer Patientenstellen)
Barbara Bussmann (Nationalratskandidatin SP, Volketswil)
Thomas Hardegger (Nationalrat SP, bisher, Rümlang)
Jean-Daniel Strub (Gemeinderat, Nationalratskandidat SP, Zürich)

Im Anschluss: Fachberatung zu rechtlichen Fragen am Lebensende (z.B. Vorsorgeauftrag und Patientenverfügungen) mit Erika Ziltener

Der Anlass ist öffentlich, freier Eintritt