„Krank und nicht mehr ausgeliefert“

- Falsche Sicherheit: Mammographie
- Auftakt zur Volksinitiative „Öffentliche Krankenkasse"
- Managed care Vorlage auf gutem Weg!
- Kurz aber wichtig: Aufruf!
- Tragisches Schicksal nach Hirntumor-Operation

Falsche Sicherheit: Mammographie

Frau P. wurde von der Diagnose Brustkrebs völlig überrascht. Da sie regelmässig Hormone gegen die schweren Wechseljahr-Beschwerden einnahm, und weil in ihrer Familie bereits Frauen an Brustkrebs erkrankt waren, zählte sie sich zur Risikogruppe für Brustkrebs. Aus diesem Grund unterzog sie sich regelmässig einer Mammographie.

Den gesamten Text können Sie dem angehängten PDF entnehmen.

Auftakt zur Volksinitiative „Öffentliche Krankenkasse“

Kurz aber wichtig!

Auftakt zur Volksinitiative „Öffentliche Krankenkasse“

Anfangs Februar 2011 ist es soweit: Die Unterschriften-Sammlung für die Volksinitiative “Öffentliche Krankenkasse“ startet. Sie sind herzlich eingeladen, die Initiative mitzutragen, sei dies:

- durch Sammeln von Unterschriften
- durch Spenden
- durch Mitarbeit aller Art
- mit Ideen und Anregungen
- usw.

Bitte melden Sie sich bei der Patientenstelle Zürich.

Managed care Vorlage auf gutem Weg!

Jean-Francois Steiert, Vizepräsident des DVSP und Nationalrat, hat in der Wintersession einen Teilerfolg in der Managed care Vorlage verbuchen können. Auf seine Initiative hin wurde der Vorschlag im Ständerat beraten und gut geheissen.

Jetzt muss noch sehr viel politische Arbeit an der Gesetzesvorlage geleistet werden, aber mit dem nun festgelegten Selbstbehalt ist sie aus unserer Sicht auf gutem Weg.

Kurz aber wichtig: Aufruf!

Das Medikament Roaccutan (Sotretinoin) wird bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Behandlung bestimmter schwerer Formen der Akne oder Akne mit dem Risiko einer permanenten Narbenbildung, die sich gegenüber adäquaten Standardtherapiezyklen mit systemischen Antibiotika und topischer Therapie als resistent erwiesen haben. Für diese Formen der Behandlung ist das Medikament von der Swissmedic zugelassen und darf nur auf nicht erneuerbares ärztliches Rezept abgegeben werden.

In letzter Zeit wurden in der Schweiz und anderen europäischen Ländern Fragen zur Einnahme von Isotretinoin durch junge Erwachsene im Rahmen einer Aknebehandlung diskutiert. Die Betroffenen zeigten psychiatrische Symptome, oft obwohl ihre Familien und ihnen nahestehende Personen im Vorfeld der Behandlung keinerlei Anzeichen dafür ausmachen konnten.

Zudem hat die Swissmedic die wichtigsten Punkte bezüglich Indikation, Anwendung und Vorsichtsmassnahmen in einem Dokument zusammengefasst, die bei Isotretinoin im Zusammenhang mit dessen Teratogenität und mit psychiatrischen Störungen zu beachten sind.

Sollten Sie oder jemand in Ihrem Umfeld betroffen sein, bitten wir Sie, sich bei der Patientenstelle Zürich zu melden.
Zum Dokument und dessen Bezug können Sie sich ebenfalls bei uns informieren oder es kann direkt bei der Swissmedic bezogen werden.www.swissmedic.ch

Tragisches Schicksal nach Hirntumor-Operation

Im Januar 2009 musste sich Frau H. wegen eines Hirntumors in Spitalbehandlung begeben. Weil der Tumor wuchs, plante man vor dem eigentlichen operativen Eingriff den künstlichen Verschluss eines Blutgefässes (Embolisation) um die Gefahr einer Blutung zu verringern.

Unerwartete Komplikation
Als Frau H. nach der Operation erwachte, war sie auf einem Auge blind. Was genau passiert war, blieb offen. Frau H., Mutter von zwei kleinen Kindern, war ausser sich vor Entsetzen, Fassungslosigkeit, aber auch Wut über ihr tragisches Schicksal. Vor allem auch, weil sie niemals mit einer solchen Komplikation gerechnet hatte. Sie war über-zeugt, dass ihre Erblindung die Folge eines Ärztefehlers sein musste.

Den gesamten Artikel können Sie dem angehängten PDF entnehmen.