„Krank und nicht mehr ausgeliefert“

Fallzahlen als Qualitätssicherung
Fallzahlen sind ein wichtiger Qualitätsindikator und sie sind für die Qualitätssicherung notwendig. Während sie für hochspezialisierte Eingriffe weitgehend akzeptiert sind, sind die Fallzahlen für die übrigen Eingriffe nach wie vor in der Kritik oder werden sogar abgelehnt. Die Strukturen in den Spitälern haben mit der medizinischen Entwicklung oft nicht Schritt gehalten. Fallzahlen haben auch dazu geführt, dass Spitäler die Strukturprobleme lösten und durch die Spezialisierung zur kompetenten Teambildung geführt hat. Die Übung des Operateurs, des Teams und die adäquate Infrastruktur gehen mit den Fallzahlen einher und sie trägt zur Konzentrierung bei der Lehre und Ausbildung bei.
Fallzahlen bedeuten Routine, die weniger Komplikationen zur Folge haben und schneller reagieren, wenn Komplikationen auftreten. Nebst Fallzahlen sind auch eingespielte Teams dringend notwendig. Dass bei sehr tiefen Fallzahlen eingespielte Teams gar nicht möglich sind, ist ein weiteres wichtiges Argument für Fallzahlen.
Fallzahlen haben weniger Komplikationen und Todesfälle zur Folge. Das zeigen verschiedene Studien und wird durch den Blick ins Ausland bestätigt.