„Krank und nicht mehr ausgeliefert“

Inhalt

Bulletin 85, Juli 2016

Editorial 1
Medikamente als fragliche Sturzursache 2
Erfahrungen eines Apothekers 2
Überflüssige Verschreibung bei Hausarztpatientinnen und Hausarztpatienten 3
Diese Lebensmittel werden Pillengefährlich 4
Fragen / Antworten 5
Patientinnen und Patienten erleiden unnötig Gesundheitsschaden und Leid 6
Spitex Zürich Sihl: Altern im Wandel der Zeit 7
ZürcherForum50plus lädt zur 12. Zürcher Alterskonferenz ein 7
Je schlimmer das Leiden desto grösser die Hoffnung auf Schadenersatz 8+9
Austausch bei Kaffee und Kuchen 9
Tagesanzeigerforum, 01. September 2016 10
Blick hinter die Kulissen des Nationalrats10
Ist Mobilfunkstrahlung unbedenklich? 11
Rezension: Die Wucht der Diagnose. Aus dem Alltag der Patientenstelle 12+13
Tag der Patientenstellen 13

Medikamente als fragliche Sturzursache

Herr K. wurde wegen einer akuten Verschlechterung seines Ge¬sund¬heitszustandes ins Spital eingewiesen. Aufgrund ver¬schiedener Grunderkrankungen nahm Herr K. diverse Medi-kamente ein, unter anderem Medikamente gegen seine Herzerkrankungen, Antibiotikas, Insulin und Augentropfen.

Überflüssige Verschreibung bei Hausarztpatentinnen und Hausarztpatienten

Hausarztpatientinnen und -patienten, die verschiedene Tabletten einnehmen, könnten meist die eine oder andere da¬von weglassen. Dies belegt eine Studie des Instituts für Haus-arztmedizin der Universität Zürich und des Unispitals Zürich.

Je schlimmer das Leiden desto grösser die Hoffnung auf Schadenersatz

Bei Herrn P. wurde ein Tumor entfernt, dabei kam es leider zu einer Harnleiterverletzung. Frau G. musste das Knie operieren lassen, doch das Resultat war unbefriedigend, es musste ein zweites, ja gar ein drittes Mal operiert und das Hüftgelenk ausgewechselt werden, dabei erlitt sie eine Lungenentzündung….

Rezension: Die Wucht der Diagnose. Aus dem Alltag der Patientenstelle

Erika Ziltener leitet die Patientenstelle Zürich, Ruedi Spöndlin war Redaktor der Zeitschrift “Soziale Medizin”. Zusammen führen sie in diesem Taschenbuch mit sorgsam ausgewählten Fallgeschichten ins Schweizerische Patientenrecht ein. Sie stellen anschaulich vor, auf welche Rechte wir uns als Patienten, Angehörige und Fachpersonen berufen können. Fallbeispiele regen an, in eigener Sache Fragen zu stellen. So sollen Behandlungsfehler und Entscheidungen, die später bereut werden, minimiert werden. Dabei geht es nie um Recht-Haben, sondern um das Verbessern der Lebensqualität von Patienten und deren Angehörigen, vom ersten bis zum letzten Atemzug.

Spitex Zürich Sihl

Der aktuelle Geschäftsbericht der NPO Spitex Zürich Sihl steht unter dem Motto „Wandel“. So wird auch das Thema Altern im Wandel der Zeit mit einem Interview mit Dr. Jakub Samochowiec, Senior Researcher am Gottlieb Duttweiler Institute (GDI), beleuchtet.